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Steinhardt in China …

Steinhardt in China …

Steinhardt reist mit hessischer Wirtschaftsdelegation nach China

Die Finanzplätze Frankfurt und Peking wollen enger zusammenarbeiten – das ist das erste Ergebnis der Reise einer hessischen Delegation nach China. Dort wird Minister Rentsch auch von Mittelständlern begleitet, die über unterschiedliche Erfahrungen berichten. Die China-Reise der hessischen Delegation mit Wirtschafts- und Verkehrsminister Florian Rentsch (FDP) an der Spitze hat zu einem ersten Ergebnis geführt. Die Finanzplätze Frankfurt und Peking wollen fortan enger zusammenarbeiten als bisher. Dies folgt aus einem Abkommen, das Rentsch und der Bürgermeister des Finanzdistrikts von Peking unterzeichnet haben. Deutsche und Chinesen wollen vor allem über Risikomanagement und Regulierung sprechen, wie es weiter hieß.

von rechts: J. Steinhardt, Steinhardt GmbH; F. Rentsch, Hessischer Staatsminister; Q. Cai, Shenzhen Zhongtou Investment & Command Co. Ltd.; R. Zhu, Steinhardt China (Bildnachweis: R. Zhu, Shanghai)

Jörg-Michael Steinhardt, Gründer und Chef der Steinhardt GmbH aus Taunusstein bei Wiesbaden, scheint bei seinen Geschäften in China bisher offenbar alles richtig gemacht zu haben. Jedenfalls verteidigt der Mann, dessen Unternehmen auf Abwassersysteme und Hochwasserschutzanlagen aus Edelstahl spezialisiert ist, die Chinesen gegen Vorhaltungen. So hält er es auch für müßig, sich darüber aufzuregen, dass sie dazu neigen, Dinge ungefragt und ohne Rechte zu kopieren. Auch Opel habe einmal Nähmaschinen kopiert. Steinhardt hat beispielsweise schon in Schanghai eine Anlage gebaut, die dauerhaft dortige Schwierigkeiten mit unkontrolliertem Wasser lösen helfe. Etwa die Hälfte des Umsatzes im Jahr erwirtschaften Steinhardt und seine 45 Mitarbeiter im Export.

Auszug aus einem Artikel der FAZ vom 22.10.2012